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Bewegung

Täglich möglichst viel freie Bewegung mit Artgenossen ist für die Gesundheit des Pferdes unerlässlich. 

Koppel- bzw. Weidegang sollte dem Pferd mit Artgenossen möglichst ganztägig gegönnt werden. Viele Pferde die täglich auf der Koppel stehen, bewegen sich dann zwar oft nicht mehr allzu viel, aber sie haben jederzeit die Möglichkeit dazu und oft reicht ihnen auch schon die Bewegungsmöglichkeit im Schritt.

Auch eine Schrittmaschine ist sicherlich eine gute Idee, sollte allerdings keinesfalls den Koppelgang ersetzen, da das Pferd in der Schrittmaschine nicht wirklich eine freie Bewegungsmöglichkeit hat und auch nicht die Möglichkeit hat Fellpflege mit Artgenossen zu betreiben oder sich zu wälzen.

 
 
  

Oft wird gemeint, dass der Koppelgang für das Pferd einfach ein zu hohes Verletzungsrisiko ist (gerade bei Sportpferden), allerdings trifft das meist nur auf Pferde zu, die selten oder nur stundenweise auf die Koppel kommen und in dieser Zeit natürlich ihre ganze Energie entladen.

Bei Pferden, die es gewohnt sind auf die Koppel zu kommen, ist das Verletzungsrisiko meist aber deutlich geringer, allerdings muss man schon einmal mit einem Kratzer rechnen oder beim Koppelgang mit Artgenossen auch einmal mit einem Biss oder einer Trittverletzung. Das ist aber meist nur selten der Fall, in ruhigen Gruppen meist nur, wenn ein neues Pferd in die Gruppe eingegliedert wird.

Wenn man Angst vor Verletzungen des Pferdes hat, kann man das Pferd auch bandagiert und eingedeckt auf die Koppel stellen, das ist für das Pferd sicherlich schöner als gar nicht auf die Koppel zu kommen und ist ein guter Kompromiss.